Wir kommen mit leeren Händen, mit nichts als Atem und Licht. Nackt vor der Schöpfung, ein reines Sein, ein unbeschriebenes Lied. Kein Besitz, kein Name, keine Schuld, keine Last – nur das Pochen des Herzens, das Flüstern der Seele, die Lebendigkeit des Lebens. Und dann sammeln wir – Worte, Titel, Geschichten, Ängste. Wir häufen an – Dinge, Erwartungen, Sicherheiten, Mauern. Wir halten fest – an Menschen, an Meinungen, an dem, was wir zu brauchen glauben. Wir glauben, wir hätten...